Erster Sieg im Neuen Jahr.
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- Veröffentlicht am Montag, 16. Januar 2012 13:51
Von Michaela Schumann
Am vergangen Samstag sollte vor heimischem Publikum das Ziel des ersten Sieges im Neuen Jahr erreicht werden. Trotz der bitteren Niederlage vom 7. Januar waren die Freibergerinnen wieder einmal hoch motiviert und fest entschlossen.
Die erste Begegnung bescherte den Bergstädterinnen den SSV Chemnitz, gegen den aus der Hinrunde noch eine 0:3-Niederlage zu Buche stand. Diesmal sollte anstelle einer Niederlage ein klarer Sieg her, doch die Gastgeberinnen fanden nur schwer ins Spiel. Unruhiger Spielaufbau und verhaltenes Anbieten im Rückraum waren Grund für die schnelle und hohe Führung der Chemnitzerinnen. Den Rückstand von 9 Punkten noch aufzuholen war nicht mehr machbar und somit ging der erste Satz deutlich mit 25:16 an die Chemnitzerinnen. Auch der nächste Durchgang begann mit zähem Spielaufbau und fehlender Konzentration und die Gäste zogen auf 17:7 davon. Nach und nach wurde die Annahme besser, mit gezielten Angriffschlägen wurde Druck auf den Gegner aufgebaut und man gewann wieder an Spielfreude und Sicherheit. Im Nu war die Führung der Chemnitzerinnen geschmolzen und der Satz mit 20:20 wieder offen. Zunehmend wurden die Gegenspielerinnen nervöser und machten viele eigene Fehler. Trotzdem reichte es für sie zum 25:22-Satzgewinn. Nun galt es, den dritten Satz zu gewinnen, um das Spiel eventuell noch zu drehen. Beide Mannshaften befanden sich auf gleichem Niveau und stellten ihr spielerisches Können unter Beweis. Lange blieb es spannend, aber die Freibergerinnen waren in den Abschlüssen konsequenter und gingen verdient mit 24:20 in Führung. Der Satz schien schon entschieden, doch drei verschlagene Satzbälle verursachten einen Konzentrationsabfall, der am Ende den Satzsieg kostete.
Für lange Enttäuschung war jedoch keine Zeit, denn das zweite Spiel würde wieder volle Konzentration und Freude am Spielen fordern. Nach ausgiebiger Erwärmung sollte nun gegen den Chemnitzer Polizei Sportverein der Heimsieg vollbracht werden. Anfangs taten sich die Bergstädterinnen mit der Jugendmannschaft schwer und es blieb bei ausgeglichenen Spielständen. Durch Stellungsfehler in der Annahme bot man zu viele Freiräume an, die die Chemnitzerinnen clever ausspielten und zeigten, dass man auch mit „Ball über die Leine“ Punkte machen kann. Nach und nach lernten die Freibergerinnen aus ihren Fehlern und konnten kontinuierlich das eigene Spiel aufziehen und bauten die Führung weiter aus. Mit 25:17 endete der erste Satz.
Mit viel Spielfreude startete man in den nächsten Durchgang und durch viele spielerisch gute Aktionen, sowohl im Angriff als auch im Block, machten die Gastgeberinnen ihre Punkte. Zwischenzeitlich kamen die Chemnitzerinnen wieder ein Stück heran. Ursache dafür waren, wie schon im vorherigen Spiel, zu viele unnötig vergebene Aufschläge. Dennoch wurde weiter Druck gemacht und der 1. VVF sicherte sich auch diesen Satz mit 25:16. Ziel des womöglich letzten Satzes war es, den Gegner einstellig zu halten und ohne Fehlaufschläge zu gewinnen. Den jungen Chemnitzerinnen fehlte bereits die nötige Kraft und Konzentration, um den Freibergerinnen gefährlich zu werden und somit zogen diese auf 12:3 davon. Mit zunehmender Bewegung und sehenswerten Aktionen behielt man die hohe Führung bei und gewann am Ende mit 25:14.
Ergebnisse:
1.VVF II - SSV Chemnitz I 0:3 (-16,-22,-27)
1.VVF II – Chemnitzer PSV III 3:0 (-17,-16,-14)
Für Freiberg spielten:
Mandy Sandig, Tina Menzel, Laura Kempe, Anne Schucknecht, Nicole Oettinger, Hanna Berger, Susanne Lapsien, Annifried Asztalos, Antje Wagner, Michaela Schumann
