Die HOMBRES mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

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 Von El Capitán

 Am vergangenen Samstag hieß es wieder "VENCEREMOS" in der Heubnerhalle. Obwohl wir nicht in Bestbesetzung antraten, wollten wir trotzdem die Punkte in Freiberg lassen. Als Gastgeber hatten wir uns mit dem SV 91 Brand-Erbisdorf I und dem SV Linda I auseinander zu setzen.

 

 

Gegen die Brander gerieten wir gleich zu Beginn des ersten Durchgangs arg ins Hintertreffen. Unsere erste Auszeit nahmen wir beim Stand von 6:14 (!). Leider änderte diese nicht viel an unserem Spiel, denn unsere zweite Auszeit bei 16:23 zeugte nicht gerade von einer Aufholjagd. Viele Unkonzentriertheiten in der Ballannahme, ein instabiler Spielaufbau, gepaart mit einigen Fehlaufschlägen ließen uns nicht so recht ins Spiel kommen. Und so zwang uns Brand sein Spiel auf und setzte uns immer wieder unter Druck. Auch wenn wir uns noch einmal berappelten und mit einigen sehenswerten Aktionen brillierten, so dass die Brander ihre Felle davon schwimmen und bei 23:19 aus ihrer Sicht mit einer Auszeit Ruhe in ihr Spiel bringen wollten, so änderte das doch nichts an ihrem Satzgewinn. Im zweiten Satz ging es schon deutlich knapper zu, obwohl unsere Eigenfehlerquote weiterhin hoch blieb. Lagen wir gleich zu Beginn 1:5 zurück, so konnten wir den Rückstand auf 17:19 verkürzen. Unser Block konnte kaum Bälle entschärfen, die Feldabwehr kratzte zu wenige Bälle und so bekamen wir die Spielinitiative nicht in die Hand. So ging uns auch der zweite Durchgang mit 22:25 verloren. So sollte das Spiel nicht enden. Dass uns Punkt- oder Satzrückstände wenig interessieren, ist bekannt. Liegen wir mal 5 Punkte zurück, werden wir deshalb nicht gleich nervös. Schon häufig haben wir uns am eigenen Schopfe aus dem Anti-Spielsumpf gezogen. Und so gaben wir nach 2 Sätzen Rückstand das Spiel noch lange nicht verloren. Ohne Fehlaufschläge und einigen gelungenen Blockaktionen konnten wir im dritten Satz das Geschehen deutlich enger gestalten, so dass wir eine konstante 2-Punkte-Führung halten konnten. Beide Mannschaften lagen auf einem Niveau, sodass nur Nuancen unterschieden. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten lagen die Brander am Satzende mit 16:20 zurück und mussten den dritten Durchgang 18:25 an uns abgeben. Der vierte Satz zeigte ein ähnliches Bild und ging sogar in die „Verlängerung“. Das bedeutete TIEBREAK! Unseren ersten Aufschlag beendeten beim Stande von 4:1. Auch wenn es zwischenzeitlich Hin und Her ging und wir unseres Sieges nie sicher sein konnten, so gelang es uns doch, den Vorsprung ins Ziel zu retten und mit 15:11 das Spiel für uns zu entscheiden.

 

Mit dem gleichen Schwung gingen wir ins Spiel gegen Linda. Hier waren wir die Akteure und legten gleich zu Beginn einen 2:0-Satzvorsprung aufs Parkett. Zahlreiche erfolgreiche Blockaktionen und eine stabile Ballannahme sicherten uns die Sätze. Leider riss dann unser Spielfaden, wofür sich die Lindaer wahrscheinlich bei den Brandern bedanken können, die uns ein 5-Satz-Spiel abnötigten. Es haderte an geschicktem Stellungsspiel. Viele „leichte“ Bälle fielen uns ins Feld. Linda hatte mit sich selbst zu tun, ihre Angriffe effektiv zu gestalten. Unser Block pflückte die Bälle reihenweise herunter und so kamen lange Ballwechsel zustande. Leider berührten am Ende die Bälle meist auf unserer Seite den Boden, so dass wir die beiden nachfolgenden Sätze abgaben. Schon wieder Tiebreak. Jetzt war es eine konditionelle Frage. Jeder war sich der prekären Situation bewusst und holte noch einmal das Letzte aus seinem Körper heraus. Unser Fanklub „MULDENPOWER“ trommelte aus Leibeskräften und so endete der Entscheidungssatz 13:15, denkbar knapp. Leider gegen uns.

 

An der aktuellen Tabellenplatzierung ändert diese Niederlage erst einmal nichts. Am kommenden Samstag können wir uns revanchieren und treten auswärts beim SV Linda I auf.


1. VVF   -   SSV Brand-Erbisdorf              3:2            (19:25; 22:25; 25:18; 26:24; 15:11)

1. VVF   -   SV Linda                                  2:3            (27:25; 25:22; 19:25; 19:25; 13:15)


Für den 1. VVF spielten:


El Capitán Bachus, Adi, Börni, Matze, El Entrenador Klaus, El Pflücko Seb, Martin, Stephan, Oli

 

 
     Bachus


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